Wenn wir „ausgewogene Ernährung“ hören, denken wir schnell an Regeln. An bestimmte Mengen, perfekte Teller und Lebensmittel, die wir häufiger oder besser gar nicht essen sollten.
Für mich fühlt sich ausgewogen anders an.
Es bedeutet nicht, dass jede einzelne Mahlzeit alles enthalten muss. Und auch nicht, dass jeder Tag gleich aussehen soll. Manchmal koche ich mit Ruhe und vielen frischen Zutaten. Manchmal muss es schnell gehen. Und manchmal esse ich einfach das, worauf ich gerade Lust habe.
Entscheidend ist für mich nicht ein einzelner Teller, sondern das Gesamtbild.
Abwechslung gehört für mich dazu: Gemüse, Früchte, sättigende Beilagen, Eiweissquellen und gute Fette. Aber ebenso Genuss, Lieblingsgerichte und die Freiheit, nicht ständig über jedes Lebensmittel nachdenken zu müssen.
Denn Essen versorgt nicht nur unseren Körper. Es darf schmecken, Freude bereiten und zu unserem wirklichen Leben passen.
Ich bin keine Ernährungsexpertin. Ich teile hier keine festen Pläne und möchte niemandem vorschreiben, was auf den Teller gehört. Ich erzähle von dem, was sich in meinem Alltag bewährt: möglichst abwechslungsreich essen, den eigenen Körper wahrnehmen und trotzdem entspannt bleiben, wenn nicht jede Mahlzeit vollkommen ausgewogen ist.
Vielleicht ist Ausgewogenheit deshalb weniger eine genaue Rechnung und mehr eine freundliche Richtung.